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Waterloo & Robinson
Leben, Liebe und ihre Erfolge
Musik ist ihr Leben,
Musik ist ihre Leidenschaft


Waterloo und Robinson, zwei Menschen, zwei Leben, viele Gemeinsamkeiten. Die Freude und Liebe zur Musik war bei beiden in frühster Kindheit vorhanden.

Hansi Kreuzmayr «Waterloo», der von Beruf gelernter Tischler ist, kaufte sich mit 10 Jahren seine erste Gitarre, war bei den Wiener Sängerknaben, nahm Gesangsunterricht und hatte im Alter von 13 Jahren seine eigene Band. Die «Melodias».
Sepp Krassnitzer, bekannt als «Robinson», begann seine Musikkarriere im zarten Alter von 7 Jahren, später spielte er als jüngster Geiger am Linzer Landes-theater und besuchte in Linz die Kunstakademie.

Nach dem Bundesheer arbeitete Hansi Kreuzmayr mit Erfolg in einem Kaufhaus. Als Inhaber einer eigenen Bou-tique, auf der Suche nach einem Werber und Ausstatter lernte er 1969 auf der Kunstakademie Sepp Krassnitzer kennen. Aus der geschäftlichen Beziehung entstand eine Freundschaft und aus der Musikleidenschaft «Waterloo & Robinson».

1971 waren die beiden mit «Lili’s Haus» elf Wochen in den Charts, «Baby Blue» brachte ihnen Gold, und mit «Holly-wood», einem Titel der in drei Sprachen mehr als acht Millionen Mal verkauft wurde, elf Monate auf Platz 1 der Brasilianischen Hitparade war und in 80 Ländern täglich von Radio- und Fernsehstationen an das Publikum gelangte, erreichte das Duo Weltbekanntheit.

1976 brachte Gerhard Heinze vom ORF «Waterloo & Robinson» zur Eurovision nach Den Haag. Ihr Titel «Meine kleine Welt» (My little world) wurde mit der ersten und einzigen diamantenen CD in Österreich ausgezeichnet. Nun war ihr Erfolg nicht mehr zu bremsen und ihr Terminkalender war ausgebucht. Ihre Unbeschwertheit, die Dinge anzugehen, ihr steter Optimismus und die Freude, Menschen mit Musik verwöhnen zu dürfen zeichnet die beiden bis heute aus.

«Waterloo», der in einer künstlerischen Pause des Duos auch solistisch auf sich aufmerksam gemacht hat, bedankte sich in unserem Interview bei seinen Freunden und Fans auf der ganzen Welt. Ein besonderer Gruss geht an das Publi-kum in der Schweiz und dem Fürsten-tum Liechtenstein. «Es ist ein wunderbares Gefühl, dass wir mit unserer Musik und unseren Liedern soviele Freunde auf der ganzen Welt gewonnen haben», meinte auch «Robinson» bei seinem Dank und mit lieben Grüssen.


Freude ist es, das Glück
mit einem Menschen zu teilen

Als Häuptling der Apachen war Waterloo 1999 bei den Karl May Festspielen engagiert. Hier lernte er seine Frau Andrea kennen, deren Sohn ebenfalls bei den Festspielen mitspielte und der die beiden miteinander bekannt machte.

Am 10. November 2001 feierten Hansi Kreuzmayr und Andrea auf Schloss Orth am Traunsee ihre «Indianische Hoch-zeit». Sämtliche regionale Fernsehstationen sowie das ORF waren bei dem aussergewöhnlichen Zeremoniell dabei. Die beiden, die eine starke Verbindung zur Natur und zu den Indianern prägt, wurden vom Apachenhäuptling Reuben Silverbird aus Arizona getraut.

Andrea, die an diesem Tag ein selbstentworfenes Kleid aus Leder und Jeansstoff trug, bezeichnete die Liebe zu ihrem Mann mit den Worten: «Jede Braut ist an ihrer Hochzeit glücklich eine Verbindung mit dem Mann ihres Herzens eingehen zu dürfen. Ich habe das Glück, dass sich mit dieser Hochzeit mein Wunsch nach einer grossen Familie miterfüllte.» Vier Kinder von Hansi sowie der Sohn von Andrea und natürlich ihr Hund Axel sorgen dafür, dass auch in den «Künstler Pausen» der Familie Kreuzmayr immer etwas los ist und es den beiden bestimmt nie langweilig wird.
Andrea und Waterloo leben in einem Holzhaus, das sie mit vielen eigenen Ideen und der Liebe zur Natur vor zwei Jahren gebaut haben. Hier finden die beiden Ruhe und Erholung von ihrem doch nicht ganz alltäglichen Leben. Andrea, die eine leidenschaftliche Köchin ist, verwöhnt ihren Mann gerne mit asiatischen und italienischen Spez-ialitäten, die sie mit Kräutern aus dem eigenen Garten zubereitet.

Ihren 30. Hochzeitstag dürfen «Robinson» und Herta im August dieses Jahres feiern. Kennengelernt haben die beiden sich bei einer Modenschau in der Stadthalle von Enz 1969. Es war Liebe auf den ersten Blick. Ihre Hochzeit, bei der das Brautpaar und sämtliche Gäste in Jeans gekleidet waren, feierten Herta und Sepp am 15. August 1973 in Altenberg bei Linz. Waterloo war Trauzeuge und wie es sich für Waterloo & Robinson gehörte, wurden die Hochzeitsgäste mit eigener Musik unterhalten.

1975 kam Tochter Simone zur Welt und 1981 ihre Schwester Nina. In ihrer Freizeit beschäftigen sich Herta und Sepp am liebsten mit ihrem Enkelsohn Fabio. Herta, die gelernte Kosmetikerin ist und danach die Kunsthochschule besuchte, widmete sich stets der Familie und ist der ruhende Pol im Leben ihres Mannes.

Nach Trennungen, welche die beiden bedingt durch den Beruf von Robinson haben, freuen sie sich stets darauf, Zeit miteinander verbringen zu dürfen. Sepp ist der Koch in der Familie. Gerne verwöhnt er seine Herta mit italienischer Küche aber auch guter Hausmannskost. Schmankerl, das ist seine Spezialität und da gebe es noch ein altes Sprichwort dazu, erklärte der Koch aus Leidenschaft. «Wenn die Tochter die Nudel nicht richtig drehen kann, ist sie nicht heiratsfähig».