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Yin und Yan
Gleichgewicht der Kräfte
Yin und Yang - der Rhythmus des Lebens

Die chinesische Philosophie betont nicht das Trennende, sondern versucht stets die beiden Pole zu harmonisieren. Yang steht für männlich, aber ohne das weibliche Yin wäre kein Leben möglich.

Wenn Sie Ihr Wohnungsumfeld ausgewogen gestalten möchten, so achten Sie auf ein harmonisches Verhältnis von Yin und Yang. Jede Einseitigkeit stört die Balance, die wir für unser Wohlbefinden brauchen. Das System von Yin und Yang stellt die Grundlage der Feng Shui-Prinzipien dar. Es beschreibt das Spannungsfeld, in dem sich Ch'i bewegt und aus dem das Leben erst entstehen konnte. Innerhalb dieses Feldes erkennen wir Wandlungsphasen. Aus dem Sommer (Yang) wird nicht gleich Winter (Yin). Der Sommer wird zum Herbst bis schliesslich der Winter einkehrt. Diese Wandlungsphasen vom Erwachen der Natur bis zum Vergehen, werden über die fünf Elemente oder Transformationen der Chi-Energie erklärt. Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Diese Elemente können alle Dinge versinnbildlichen und beeinflussen: die Jahreszeiten, Richtungen, Farben, Körperorgane, Planeten und Formen. Feng Shui strebt nach Harmonie zwischen den Elementen. Wenn an einem Ort eine Energieart überwiegt fühlen wir uns unwohl.

Ein Beispiel aus der Natur zum Wechselspiel zwischen Yin und Yang.
Im Frühling platzt ein Tomatenkern in der Erde (yang). Der Keim wächst und wird zum Spross (yang). In der Frucht bilden sich kleine, harte Kerne (yin). Im Herbst verdorrt die Pflanze und der Same kehrt in die Erde zurück (yin). In der Natur schlummert der Kern im Boden, bis die schöpferische Kraft yang im Frühling den Kreislauf erneut in Gang setzt. Diese Phasen des Jahreszyklus werden auf der ganzen Welt mit Festen gefeiert.