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Im Blickpunkt der Trauring

Seit mehr als 4000 Jahren stehen Ringe als Zeichen der Verbundenheit. Ihre geschlossene runde Form hat kein Anfang und kein Ende. Ein Symbol für die Ewigkeit. Ein Zeichen für endlose Liebe. Edle Metalle und schöne Steine stehen zur Auswahl.

Gold
Gold ist das Symbol zeitloser Werte, das Schönheit und Ewigkeit gleichermassen ausdrücken kann. Es ist das beliebteste Schmuckmetall. Der goldene Ring, heute noch eine Variante, die von vielen Braut-paaren den Vorzug in der Auswahl erhält. Nahezu unverwüstlich und von schöner Farbe sind Eheringe mit 18 Karat, was bedeutet: auf 1000 Teile Metall kommen 750 Teile Gold. Je nach Anteil der in der Legierung enthaltenen zusätzlichen Wertstoffe verändert sich die Farbe des Goldes. Gelbgold ergibt sich aus Gold, Silber und Kupfer. Weissgold ergibt sich aus Gold und Palladium. Rotgold ergibt sich aus Gold und Kupfer.

Platin
Platin ist das wertvollste, seltenste und damit teuerste Edelmetall. Seine Geschichte beginnt vor rund 3000 Jahren im alten Ägypten. Bereits die Inkas kannten den kostbaren Platin-Schmuck. Um 1580 gaben ihm die Spanier seinen Namen: «Platina»- kleines Silber. Platin wird vorwiegend mit einem Feingehalt von 950/000 (=22,8 Karat) verarbeitet. Das heisst, jedes Schmuckstück aus Platin enthält 950 von 1000 Teilen des kostbaren Edelmetalls. Es ist daher absolut hautverträglich und löst keinerlei Allergien aus. Ein Schmuckstück aus «echtem» Platin trägt den Stempel 950 Pt.

Weissgold
Weissgold passt zu Menschen, die vom Typ her prädestiniert sind für silberne, helle Farben. Die Legierung enthält 65 bis 80 Prozent Gold und ansonsten andere Metalle wie Palladium. Sein Name verdankt Palladium dem ebenfalls 1802 entdeckten Planetoiden «Pallas». Hauptför-derländer sind Russland und Südafrika. Es ist das leichteste aller Edelmetalle.

Der Diamant
Feurigstes Symbol der unvergänglichen Zuneigung verkörpert der Diamant. Entstanden vor Jahr-milliarden, tief im Erdinnern am Anfang der Schöpfung, sind Diamanten der dauerhafteste natürliche Schatz. Der Dia-mant wird in verschiedenen Schlifffor-men in den Schmuck eingefasst. Die wohl bekannteste Schliffform ist der Brillantschliff. Die Reinheit des Steines wird durch eine internationale Klassifi-kation bestimmt. Die Bewertung beginnt mit «Lupenrein», if (internally flawels), was bedeutet, dass auch bei zehnfacher Vergrösserung keine inneren Merkmale zu erkennen sind. Vvsi (very very small inclusions), sehr sehr kleine Einschlüsse, vsi (very small inclusions), sehr kleine Einschlüsse, si (small inclusions), kleine Einschlüsse, bis hin zu p (piqué), deutliche Einschlüsse. Allgemein gilt, je reiner ein Diamant ist, desto seltener und kostbarer ist er.

Zur Ermittlung des Wertes eines Diamanten werden die sogenannten 4 «C» zurate gezogen.

Diese stehen für:
Colour = Farbe
Clarity = Reinheit
Cut = Schliff
Carat = Gewicht in ct.
1 ct = 0,2 Gramm.

Für welche Ringe Sie sich auch immer entscheiden, das aussuchen der Trauringe ist ein schönes, bewegendes Erlebnis.

Geniessen und Träumen gehört dazu!