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Die Rose
Naturschönheit

Die Rose ist heutzutage sicher die beliebteste
und auf der ganzen Welt am häufigsten kultivierte Blume.

Bevor überhaupt Menschen die Erde bevölkerten, wuchsen bereits Rosen im heutigen China, in Japan, Zentralasien, Nordafrika, Europa und Nordamerika. Diese wilden Rosen gediehen überall: in den Wäldern, an Berghängen, im innern der Kontinente und an den Küsten der Meere.

Die ältesten Aufzeichnungen stammen aus Griechenland. Eine der ersten griechischen Belege für die Rosen ist das berühmte Zitat der Dichterin Sappho, welche die Rose als «Königin der Blumen» bezeichnete, ein Titel welcher der Rose bis heute geblieben ist. Unsere Kulturrosen stammen von wilden Rosen ab, die sich an eine ganz bestimmte Umgebung angepasst hatten. Alle Rosen, mit Ausnahme von ein paar wenigen Sorten sind trockene Landpflanzen. Es ist deshalb nicht ratsam, sie in Erdreich zu pflanzen, welches regelmässig unter Wasser steht. Die beste Zeit, Rosen mit kahlen Wurzeln zu pflanzen, ist der Frühling oder der Herbst.

Bei der Bodenbearbeitung sollte man folgende Punkte beachten: Umgraben soweit erforderlich, wobei die einzelnen Erdschichten nicht vertauscht werden sollten. Während des Umgrabens dem Boden humusbildende Substanzen (Mist oder Kompost) zuführen. Ungünstiger Boden (lehmig, oder sauer) in der Zeit des Bearbeitens durch bestimmte Zusätze verbessern. Bevor man mit dem Pflanzen beginnt, sollte sich die Erde wieder gesetzt haben.

Tipps beim Pflanzen von Rosen: Nie bei nasser oder sehr kalter Witterung anpflanzen. Ein ausreichendes, grosses Loch ausheben, damit die Pflanze genügend Platz findet, wobei die geschmeidigen Wurzeln zuunterst waagrecht liegen dürfen. Die Wurzeln vor dem Einpflanzen befeuchten, mit feiner Erde bedecken und fest antreten, damit die Pflanze sicher und fest im Boden sitzt. Ob ein riesiger Garten oder nur ein winziges Stücklein Erde welches zur Verfügung steht,
Rosen sind immer was Besonderes.