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Formel 1
Christian Klien

Erst 21 Jahre alt und schon reissen sich
Sponsoren wie Jaguar und andere um ihn.

Christian Klien ist der Aufsteiger am Rennfahrer-Himmel. In der Formel 1 erzielte er einige beachtliche Erfolge.

Als der Vater von Christian Klien ihn Anfang der 90er Jahre zu einem Kart- Rennen mitnahm, hätte er wohl kaum gedacht, dass sein Sohn schon im Alter von 21 Jahren im Formel 1 Sport beachtliche Erfolge erzielen würde. Beim Kart-Rennen war es um ihn geschehen, von einem auf den anderen Augenblick stand fest, dass er eine Rennfahrer-Karriere einschlagen wollte.

Sofort setzte er alles daran, ein Kart zu bekommen. Es folgte eine lange Zeit des Übens, zahlreiche positive und negative Erfahrungen wurden gesammelt. Die ersten Erfolge stellten sich ein und der Ehrgeiz wurde gesteigert. Mehrere Podestplätze folgten:

1996 Sieg in der Schweizer Mini Kart Meisterschaft,
1998 Zweiter beim 24h-Kart-Rennen in Dornbirn und Saalfelden, 1999 4. Gesamtrang in der Formel BMW für Junioren mit vier Siegen. Im Jahre 2001 3. Gesamtrang in der Formel BMW nach 5 Einzelsiegen und im Jahr 2002 erreichte er den Titelsieg in der Formel Renault mit Siegen
in 5 Rennen.

Ein weiterer Höhepunkt erfolgte im Jahr 2003, dort erreichte er den zweiten Rang in der Formel 3 Euro Serie und war «Rookie» (Neueinsteiger) des Jahres. Er gewann im selben Jahr das Marlboro Masters in Zandvoort. Diese Erfolge trugen dazu bei, dass er vom F1 Top-Team Jaguar das Angebot bekam, für sie an den Formel 1 Rennen teilzunehmen, wo er mit immer höheren Platzierungen auf sich aufmerksam machte. Selbst der Sponsor Red Bull stieg bei Christian Klien ein. Im Formel 1 Zirkus hat sich der neue F1 - Pilot bestens eingelebt.

Dennoch ist er mit beiden Füssen auf dem Boden geblieben. Er kennt keine Starallüren, obwohl sein neuer Arbeitgeber ihm einen neuen Dienstwagen zur Verfügung gestellt hat - natürlich einen Jaguar. In seiner Freizeit geht Christian Klien gerne Ski fahren, von Zeit zu Zeit gönnt er sich mal einen Disco-Abend mit seinen Kollegen. Da bleibt nur zu hoffen, dass er weiterhin das Formel 1-Treppchen hinaufsteigt und ihm ein Unfall wie einer seines grössten Vorbildes - Ayrton Senna (den er persönlich kennenlernen durfte) - erspart bleibt.

www.christianklien.at

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