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VADUZ

Erinnerungen
an die Zukunft

Dieses Buch machte Erich von Däniken zum erfolgreichsten deutschsprachigen Sachbuchautor der Gegenwart.

Die Person Erich von Däniken, ein Phantast für die einen,
ein Vordenker einer neuen Wissenschaft für die anderen.

Haben Sie im Laufe Ihrer Zeit etwas an Ihrer Meinung
grundlegend geändert, oder blieben Sie Ihren Grundgedanken treu?

Ich blieb immer bei meinem Ursprung. Und dieser Ursprung wurde im Laufe der Jahre immer mehr zementiert. Natürlich gab es immer wieder Irrtümer, Irrtümer betreffend Indizien, irgendwelche Kleinigkeiten, die sich schliesslich als falsch herausgestellt haben. Meiner Grundidee, dass vor vielen Jahrtausenden, zu einem Zeitpunkt als unsere Vorfahren noch Steinzeitleute waren, Ausserirdische unseren Planeten besucht haben, dieser These bin ich treu geblieben. Unsere Vorfahren begriffen es nicht, sie meinten irrtümlicherweise, es seien Götter. Wir alle wissen, es gibt keine Götter, aber so wurde es nun einmal in den alten Menschheitsüberlieferungen geschrieben, inklusive in einigen der Religionen. Meine Grundidee blieb dieselbe und wurde in den letzten vierzig Jahren zementiert. Meine Ideen und Ansichten sind für mich klar. Leider reicht dies für die Wissenschaft nicht, da keine objektiven Beweise existieren.

Am 14. April 2005 feierte Erich von Däniken, der als Sohn eines Kleiderfabrikanten in Zofingen geboren wurde, seinen siebzigsten Geburtstag. Ein Tag, welcher bestimmt die eine oder andere Frage aufgeworfen hat. Gibt es Dinge in Ihrem Leben, die Sie heute ändern würden?

Ja schon, aber man kann nichts anders machen. Früher war man einfach jung und entsprechend ein bisschen beschränkt, selbstverständlich rechthaberisch, ehrgeizig und natürlich absolut nicht kritikfähig. Das kann niemand ändern man steckt einfach in dem Alter drin.

Und dann wird man mit den Jahren ein klein wenig gescheiter, merkt dass die Kritik da und dort sehr wohl recht gehabt hat. Zudem lernt man seine Kritiker im Laufe der Zeit meistens kennen, trinkt ein Glas Wein und diskutiert zusammen. Nun kann man auch ohne weiteres eingestehen, dass man sich da und dort geirrt hat, das macht nichts, das ist okay.

Wenn ich ein wissenschaftliches Buch zur Hand nehme, das zwanzig Jahre alt ist, dann kann ich das eine oder andere auch weg streichen, das ist der Normalfall, nur dürfen die Fehler kein zweites Mal passieren. Im Laufe der Zeit wird man immer besser. Jedes Zitat, jede Quelle muss genau kontrollierbar sein. Und das ist bei mir sicher ein Prozess gewesen, der vierzig Jahre gedauert hat. Inzwischen bin ich gar nicht so schlecht.

Ich sag meiner Frau immer: «Gib mir doch noch etwas Geduld, aus mir wird schon noch was.»

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