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Der Eisbär, Herr der Arktis
das grösste Landraubtier der Welt


Der Eisbär, Herr der Arktis das grösste Landraubtier der Welt

Laut IUCN (International Union for Conservation of Nature and Naturall Resources)
wird der Bestand der bedrohten Grossbären in den nächsten 45 Jahren
um 30 bis 50 Prozent zurückgehen.

Bereits über 300'000 Menschen standen Schlange und staunten vor seinem Gehege. Millionen bewundern ihn täglich im TV und  im Internet. Knut, das am meisten fotografierte Baby der Welt.

Auf einmal sehen die Menschen die Probleme mit dem Klimawandel aus einer anderen Perspektive. Kennen einen  kleinen Eisbären, der aus der Arktis kommt, wollen das Leben der Eisbären retten. Knut hat mehr geschafft als unzählige Umweltkonferenzen.
Viele kluge und die klügsten Köpfe haben in den letzten Tagen, Wochen und Monaten darüber nachgedacht, warum ein schneeweisser, lebendiger, kleiner, süsser Bär täglich bis zu 40'000 Menschen in den Berliner Zoo lockt, um ihn zu sehen. Um ihm nahe zu sein, seine tapsigen Schritte zu verfolgen und ihm  zuzuschauen, wie er sich unter der Frühlingssonne räkelt und mit seinem «Pflegevater» Thomas Dörflein spielend ringt und kämpft. Knut hat eine Mission, Knut ist eine Marke, Knut ist ein Phänomen. Plötzlich hat das ganze einen Namen, die Pole zum Beispiel, wo die kleinen Knuts leben, die dürfen nicht abschmelzen. Knut macht den Job, Knut lässt sich mit Umwelt-Ministern fotografieren und steht Fotomodel für umweltfreundliche Projekte. Rettet dieser kleine Eisbär die Welt? Das weiss man nicht, aber den Berliner Zoo rettet er. Der Berliner Zoo gehört zu den arten-     reichsten Zoos der Welt. So was kostet viel Geld. Solange man weiss, hört man im Berliner Zoo das Klagen seiner Direktoren, seit Knut klagen sie nicht mehr. 30’000 Knutstofftiere und 40’000 Eintritte am Tag, das macht zusammen... sehr viele Euros. Der Eisbär ist eines der meist bedrohten Tiere der Welt. Sein Lebensrevier, die Arktis wird kleiner. Der Klimawandel frisst jeden Tag ein Stück Heimat des weissen Riesen. Knut erinnert daran. Wenn Knut im nächsten Jahr das Maskottchen für die Arten-schutzkonferenz in Bonn wird, stärkt dies seine Mission.

fotos + text: © exclusiv