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Wer sein... liebt der schiebt oder zieht


Wer sein... liebt der schiebt oder zieht
Eselfest in Malbun, ein gelungener Anlass für die ganze Familie

Zum 11. Mal fand in Malbun das beliebte Eselfest statt. Zahlreiche Teilnehmer
massen sich bei wolkenlosem Himmel
in spannenden Wettkämpfen.

Normann Bühler, Christian Konrad, Mathias Vetsch, Heike Schädler, Cornelia Schädler und Karin Lampert gehören zur Interessengemeinschaft, die das Eselfest mit vielen freiwilligen Helfern plant und organisiert.
Über 40 Eselhalter aus Österreich, der Schweiz und Liechtenstein fanden sich mit ihren Tieren in Malbun ein und wurden vom Publikum begeistert empfangen. Bevor es dann um Wettstreit und Sieg ging, segnete Pfarrer Georg Hirsch die Grautiere und ihre Begleiter, wünschte allen Teilnehmern gutes Gelingen und allen Anwesenden einen fröhlichen Tag. Der Parcour, welchen es zu überwinden galt, bestand aus zwei Hürden, einem Labyrinth, einer Brücke, ein mit Tüchern verhängtes Tor, einer Wippe und endete mit dem Weg durch einen Transportanhänger. Trotz gutem Zureden, verführerischen Leckerbissen und strafenden Worten liessen sich einige störrische Bewerber nicht bewegen, die Hinternisse zu passieren und setzen ihren sprichwörtlichen Dickkopf durch. Zur Freude der Zuschauer versuchten es die Eselführer mit grosser Geduld. Ein kleiner Junge hatte es bis zur Brücke geschafft, doch dort war für seinen Esel die Sache gelaufen, als nette Worte keine Wirkung zeigten, drohte der Kleine seinem Grautier mit den Worten «wend mi jetzt im Stich losch, bisch hüd zobig es Salamibrötli», die Zuschauer lachten schallend, da hatte der Esel genug, schnurstraks mitten durch die Wiese direkt ins Ziel, der kleine Besitzer rutschte... am Strick nach. Als erstes gelang es Caroline Matt alle Hindernisse zu überwinden. Nachdem sie ihre Bestzeit mit ihrem zweiten Esel Napoleon abermals unterboten hatte, konnte sie lange nicht geschlagen werden. Sieger wurde am Schluss die Tessiner Familie Bernasconi mit Eselin Linda, bei einer Laufzeit von 51 Sekunden. Der letzte Teilnehmer benötigte immerhin 10.08 Minuten. Der grosse Preis von Malbun führte die Teilnehmer vom Alphotel bis zur Talstation und wieder zurück. Bei diesem Wettkampf mussten die Esel nicht geführt sondern geritten werden. Die Zuschauer konnten auf den Sieger setzen und hatten die Chance, tolle Preise zu gewinnen. Dem einen oder anderen Esel spielte das Tempo keine Rolle. Als erste ging die Reiterin Sophie mit ihrer Eselin Lara durchs Ziel, gefolgt von Delia auf Momo und Stephanie auf Philomena. Bei  Musik, feinem Essen und verlockenden Preisen der Tombola sassen die Malbunbesucher
noch lange gemütlich beisammen und freuten sich über das gelungene Eselfest. www.eselfest.li                      

text / fotos: © exclusiv
11. ESELFEST IN MALBUN