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Grosse Erfolge, gute Saison, einfach unvergesslich war welcher Moment?
Der beste und emotionalste Moment war das Finale in Aspen, der Gewinn der kleinen Kristallkugel im Super-G, einfach mega schön und emotional! St. Moritz, die Silber-Medaille war auch unbeschreiblich, «Heim WM» der Druck war enorm, dass es geklappt hat, super! Aber die Kris-tallkugel hat für den Sportler die höhere Bedeutung, weil es um die Leistung der ganzen Saison geht. Ich stand enorm unter Druck an diesem Tag, Ilka Stuhec war schwer in Form und lag auch noch vorne. Ich spürte, dass mich die WM sehr viel Kraft gekostet hatte und mir niemand den Sieg so richtig zutraute. Daher war es eine meiner grössten Leistungen in meiner bisherigen Karriere. Ungefähr zwei Wochen vor dem Rennen konnte ich an nichts anderes mehr denken, ich setzte mich extrem damit auseinander. Wenn das Rennen vorbei ist, nach dieser langen Anspannungsphase..., der Erfolg, die grosse Freude..., nach dem Finale war ich total müde. Das Heimkommen und Entspannen ist dann etwas sehr Schönes.

Wie sehen die Vorbereitungen auf
die kommende Saison aus?
Im Juni geht es zum Aufbautraining aufs Stilfser Joch und ab Anfang August sind wir dann fast durchgehend auf den Skiern. Wir trainieren zuerst in Zermatt, anschliessend in Chile (La Parva) und bevor die Wintersaison dann richtig los geht, nochmals in Zermatt.
 
Bei unserem Interviewtermin stand Tina Weirather kurz vor ihrem
Urlaub, auf den sie sich sehr freute. Wohin geht die Reise?
In die Karibik. Ich freue mich auf die «andere» Art von Bewegung. Ich möchte schnorcheln, Kiten lernen, die Laufschuhe anziehen und losgehen ohne irgendeinen Zeitplan. Das was mir Spass macht. Anderes Klima, anderer Horizont, ich freue mich auf die Auszeit in Aruba.

Als Spitzensportler bringt man «Opfer»!
Es ist die eine anhaltende Disziplin. Ich habe bestimmt schon unzählige Partys von Freunden verpasst. Ich habe ein paar sehr gute Freunde in Liechtenstein, da kann passieren was will. Aber ich hätte wahrscheinlich den grösseren Freundeskreis, wenn ich mehr hier wäre. Ich bin 200 Tage im Jahr nicht im Land, das macht es manchmal kompliziert. Ich bin nicht stark verwurzelt, lebe aus dem

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