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Freundeskreis-Konzert
Sinfonieorchester Liechtenstein entdeckt Amerika für sich
«SOL meets America»

Alljährlich findet im September das Konzert für den Freundeskreis des Sinfonieorchesters Liechtenstein (SOL) statt. Mit dem Programm traf das Orchester auf das musikalische Festland der Vereinigten Staaten - daher der Titel des Abends «SOL meets America». Dabei wurde die breite Facette der amerikanischen Musik dem Publikum häppchenweise serviert. Von gross besetzten sinfonischen Orchesterwerken über Kammermusik bis hin zu auskomponiertem Jazz - da sollte für jeden Gusto etwas dabei sein.
Unterschiedliche Farbtupfer setzten die Solistinnen und der Solist nicht nur durch ihre Abendgarderoben, sondern auch durch individuelle künstlerische Ausstrahlung. Die gebürtige Vorarlbergerin Isabel Pfefferkorn schloss den ersten Teil des Abends mit dem Lied «Feeling Good» ab, welches das Publikum mit einem mehr als guten Gefühl in die Pause entliess.
Anschliessend überzeugte die gebürtige Liechtensteinerin Sarah Längle am vordersten Platz der Bühne mit der hochvirtuosen Arie «Glitter and Be Gay», für die sie mit Bravorufen, auch für ihre schauspielerischen Einlagen, belohnt wurde. Doch die anspruchsvollste Aufgabe war an diesem Abend dem SOL vergönnt, das den Spagat zwischen reiner Orchestermusik und der filigranen Untermalung der Solisten meisterte. Das Finale bildete der junge heimische Pianist Andreas Domjanic, der mit George Gershwins «Rhapsody in Blue», passend im blauen Anzug, durch akrobatische Fingerläufe dem Publikum stehende Ovationen entlockte.

Den nächsten sinfonischen Höhepunkt setzt das SOL am 14.11.17 um 20 Uhr und am 15.11.17 um 19 Uhr mit seinem 3. ABO-Sinfoniekonzert «SOL im SAL» - mit dabei als Solist, der Cellist und ARD-Preisträger Istvan Várdai.

fotos: © exclusiv + text: © florian thierbach

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