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Menschen mit verschiedenen Empfindungen benutzt werden. 
Natürlich freuen sich alle, wenn ein neuer Auftrag kommt und Gegenstände restauriert oder angefertigt werden dürfen. Eine zeitgemässe Haustechnik beansprucht im Erdgeschoss relativ viel Platz. Die Wärme der anfallenden Abluft soll von der Frischluftzufuhr übernommen und so die Energiekosten gesenkt werden. Im Verbindungstrakt zwischen dem Alt- und Neubau entstand ein Eingangs- und Empfangsraum. Von hier aus können die  Büros, der Speisesaal und die Hauptküche im Erdgeschoss direkt erreicht werden.
In der Planung und Ausführung wurde grossen Wert auf die Tagesbeleuchtung gelegt. Der lichtdurchflutete Speisesaal soll auch als Begegnungsstätte dienen. Man trifft sich, lacht, schwatzt und isst zusammen. Das Essen wird in einer in Ablauf, Funktion und mit Geräten professionell eingerichteten Küche zubereitet und kann über ein Buffet entgegengenommen werden.

Der windgeschützte Sitzplatz zwischen dem Alt- und Neubau ist ideal angelegt um frische Luft zu geniessen. Im Wohnheim Neufeld wohnen alle BewohnerInnen in Einzelzimmern.  Im  Obergeschoss des Neubaus befinden sich sechs schöne Zimmer und praktisch eingerichtete geräumige Nasszellen. Ein kleiner Erker auf der Südseite bietet einen wunderbaren Rundblick auf den schön angelegten Garten des Wohnheims, welcher als Ruhe- und Erholungsplatz dient. Erschlossen durch einen Personenlift und ein breites helles Treppenhaus entstand im Dachgeschoss eine Kaffeestube mit kleiner Küche und fantastischem Ausblick auf die umliegenden Berge.

Interview
mit Betriebsleiter Eduard Moser

Herr Moser, Sie führen den Betrieb Wohnheim Neufeld seit über vier Jahren. Wie lange arbeiten Sie insgesamt schon hier?
Nach meiner Zeit als Maschinen- und später als Flugzeugmechaniker bin ich im Januar 1996 in den Betrieb meiner   Eltern eingestiegen und habe mit ständigen Aus- und Weiterbildungen im sozialen Bereich gut Fuss gefasst. Das ist nun schon etwas länger als 22 Jahre her, dass ich im Wohnheim tätig bin.

Sie haben nun zwei Wohnhäuser und eine kleine Holzwerkstatt rückgebaut. Warum das?
Unsere BewohnerInnen werden, wie wir alle, jeden Tag älter. Der Bedarf an Wohnplätzen mit erhöhtem Pflegeaufwand hat erheblich zugenommen. Die rückgebauten Häuser waren sehr heimelig, jedoch für Menschen mit einem grösseren Unterstützungsbedarf nicht geeignet. Weiter musste der Speisesaal und die Küche den Anforderungen angepasst werden.

Mit dem Neubau wird das Bild nach aussen modern geprägt. Wie sieht das in der Heimstruktur, Führung und den Betriebsabläufen aus?
Die über viele Jahre gelebten Abläufe im Wohnheim haben sich sehr gut bewährt. Wir haben von Anfang an, ohne speziell darauf aufmerksam zu machen, Inklusion gelebt, und für Menschen mit einer Behinderung einen möglichst normalen Alltag angeboten. Unsere BewohnerInnen leben gerne in passenden Wohngruppen. Gut eingespielte Beschäftigungs- und Freizeitprogramme helfen mit, geordnete Tagesabläufe zu finden und eine hohe Zufriedenheit zu erlangen.