v.l. Tanja Cissé, Fiona Neuhauser, Alexandra Jehle, Julia Thöny, © exclusiv
Musik, Tanz und ein buntes Kinderprogramm
Aus Burkina Faso angereist war Schwester Edith, langjährige Projektpartnerin des VfhH. Sie berichtete über ihr Heimatland und gab persönliche Einblicke in den Alltag und die Arbeit vor Ort. Mit Gesang und Tanzeinlagen brachte sie zudem ein Stück burkinische Kultur direkt nach Schaan.
Die Gäste wurden schnell Teil des Geschehens. Durango Dance aus Elgg begeisterte mit Tanzaufführungen und Trommelworkshops und lud Gross und Klein zum Mitmachen ein. Es dauerte nicht lange, bis auch einige Gäste selbst das Tanzbein schwangen. Die ausgelassene Stimmung beeindruckte auch die Tänzerinnen und Tänzer von Durango Dance: Eine solch fröhliche Atmosphäre erlebe man an Festen nicht alle Tage.
Für die jüngsten Gäste gab es ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, Haareflechten und Basteln mit afrikanischen Stoffen. Beim Schminken entstanden Löwen, Giraffen, Zebras und Pfauen auf den Gesichtern der Kinder. Besonders beliebt war der Trommelworkshop, bei dem die Kinder gemeinsam Rhythmen ausprobierten und sichtlich viel Spass hatten.
«Es war ein wunderbares Fest. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Leute für die afrikanische Kultur interessieren. Einige haben sogar mitgetanzt und es herrschte einfach eine super ausgelassene Stimmung», freut sich Tanja Cissé, Präsidentin des VfhH.
Burkina Faso zum Probieren und Entdecken
Kulinarisch stand das Fest ganz im Zeichen Burkina Fasos. Traditionelle Gerichte wie Attiéké – Couscous aus Maniokwurzel – mit Gemüsesalat und gegrilltem Fisch sowie Reis mit Erdnusssauce und Poulet kamen bei den Gästen sehr gut an. Dazu wurden selbstgemachte Ingwer- und Hibiskussäfte serviert.
Wie gross der Appetit der Gäste war, zeigte sich im Laufe des Tages: «Ich war den ganzen Tag nur am Nachschnippeln und Nachkochen. Wir mussten mehrmals nochmals einkaufen gehen», berichtet Alexandra Jehle, Vorstandsmitglied des VfhH, die selbst zehn Jahre in Burkina Faso gelebt hat.
An den Marktständen gab es afrikanische Handarbeiten, Snacks und Pflegeprodukte aus Shea-Butter zu entdecken und zu kaufen. «Wir haben sehr viel verkauft und konnten so einige Einnahmen für unseren Verein generieren», erzählt Fiona Neuhauser, Vorstandsmitglied, die den Marktstand den ganzen Tag betreute.
Für Bianca Boninsegna, Vorstandsmitglied und für die Buchhaltung zuständig, fällt die Bilanz ebenfalls positiv aus: «Allgemein konnten wir einen schönen Batzen einnehmen, der nun wieder unseren Projekten zugutekommt.»