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Aufbruch, Verantwortung und Wandel – Zwischen Tradition und Innovation

Aufbruch, Verantwortung und Wandel – Zwischen Tradition und Innovation

(v.l.) Christoph Maria Merki (Kurator Wirtschaftsgeschichte), Regierungschefin Brigitte Haas, Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni, Jasmin Collini Heidegger (Präsidentin Stiftung Liechtensteinisches Landesmuseum), Andrea Kauer Loens (Direktorin des Liechtensteinischen LandesMuseums), Martin J. Matt (mjm.cc AG), © exclusiv
(v.l.) Christoph Maria Merki (Kurator Wirtschaftsgeschichte), Regierungschefin Brigitte Haas, Regierungschefin-Stellvertreterin Sabine Monauni, Jasmin Collini Heidegger (Präsidentin Stiftung Liechtensteinisches Landesmuseum), Andrea Kauer Loens (Direktorin des Liechtensteinischen LandesMuseums), Martin J. Matt (mjm.cc AG), © exclusiv

Die Sonderausstellung im Liechtensteinisches LandesMuseum «Wirtschaft Liechtenstein»

Im Liechtensteinisches LandesMuseum wird Geschichte derzeit nicht nur erzählt, sondern erlebbar gemacht. Die neue Sonderausstellung «Wirtschaft Liechtenstein» nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine eindrückliche Reise durch die wohl prägendste Transformation des Landes.

Was heute selbstverständlich erscheint – ein hochindustrialisierter Wirtschaftsstandort mit international vernetztem Finanzplatz und mehr Arbeitsplätzen als Einwohnerinnen und Einwohnern – war noch vor wenigen Jahrzehnten kaum vorstellbar. Bis weit in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein war Liechtenstein ein bäuerlich geprägtes Land. Der Wandel seither: rasant, tiefgreifend und in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich.

Genau hier setzt die Ausstellung an. Sie richtet den Blick nicht nur auf Zahlen, Daten und wirtschaftliche Meilensteine, sondern vor allem auf die Menschen hinter dieser Entwicklung. In filmisch festgehaltenen Erinnerungen erzählen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen von Aufbruch, Mut, Entscheidungen – und auch vom nötigen Quäntchen Glück. So entsteht ein vielschichtiges Bild davon, wie wirtschaftlicher Fortschritt tatsächlich gelebt wurde.

Der Rundgang verbindet historische Objekte mit zeitgenössischen, gestalterisch vielfältigen Installationen und interaktiven Elementen. Mal analytisch, mal spielerisch, eröffnen sich unterschiedliche Zugänge, die dazu einladen, wirtschaftliche Zusammenhänge nicht nur zu verstehen, sondern sich selbst als Teil dieser Geschichte zu begreifen.

Entstanden ist die Ausstellung als Eigenproduktion des Liechtensteinischen LandesMuseums in Zusammenarbeit mit der Agentur mjm.cc AG. Zu den Projektpartnern zählen die Unternehmen Hilti AG und Hoval AG sowie die Finanzinstitute LGT Bank AG, Liechtensteinische Landesbank AG, Neue Bank AG und VP Bank AG.

Breit abgestützt ist das Projekt auch auf institutioneller Ebene: Unterstützung kommt von den Gemeinden Vaduz, Schaan, Mauren, Gamprin, Ruggell und Triesenberg. Hinzu kommen die Stiftung Fürstlicher Kommerzienrat Guido Feger, die Medicor Foundation, die Stiftung Propter Homines, die Stiftung Pro Humanitate, die THS Stiftung sowie der Verein Freunde des Liechtensteinischen LandesMuseums und das Unternehmen Max Heidegger AG.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 28. Februar 2027 – und macht eindrücklich sichtbar, wie aus einem kleinen Agrarstaat einer der dynamischsten Wirtschaftsstandorte Europas wurde.

Die Sonderausstellung wird mit einem interessanten Rahmenprogramm begleitet:

Mittwoch, 29. April 2026, 18 Uhr
Öffentliche Führung

Dienstag, 5. Mai 2026, 12.15 Uhr
KulturSuppe

Sonntag, 17. Mai 2026
Internationaler Museumstag
Führung, 14 Uhr

Mittwoch, 16. September 2026, 13.30 Uhr
Einführung in die Ausstellung für Lehrpersonen

Dienstag, 22. September 2026, 12.15 Uhr
KulturSuppe

Dienstag, 29. September 2026, 14 Uhr
MuseumKreativ

Samstag, 3. Oktober 2026
Lange Nacht der Museen
Führung, 18.45 Uhr

Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18 Uhr
Öffentliche Führung

Dienstag, 19. Januar 2027, 12.15 Uhr
KulturSuppe

Mittwoch, 27. Januar 2027, 18 Uhr
Öffentliche Führung

Alle Informationen zur «Langen Nacht der Wirtschaft», den «Stammtischen» und weiteren Veranstaltungen sind auf www.landesmuseum.li zu finden.

Publikation: Das Spiel zur Ausstellung: «Sein, Schein, Schwein». Was ist das Rezept für Erfolg? Der deutsche Porzellanfabrikant Philip Rosenthal (1916-2001) soll auf diese Frage geantwortet haben: «Etwas Sein, etwas Schein und sehr viel Schwein.» Er meinte damit, dass es solide Fähigkeiten braucht (Sein), Verkaufstalent (Schein) und eine gute Portion Glück (Schwein). Mit diesen drei Faktoren gelingt auch dir im Spiel der Unternehmenserfolg. Das Spiel ist für CHF 49.00 im Liechtensteinischen LandesMuseumsShop erhältlich.

Quelle: Text und Fotos © exclusiv

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