Die Liechtensteiner Landwirtschaft ist einstimmig unterwegs
Martin Renner, Geschäftsführer der VBO, © exclusiv
Mit 60 Betrieben waren so viele Bauernbetriebe an der Generalversammlung der Vereinigung Bäuerlicher Organisationen vertreten wie noch nie. Dies zeigte das Interesse der Bäuerinnen und Bauern an der Arbeit und den statuarischen Geschäften der VBO. Sämtliche Traktandengeschäfte wurden einstimmig genehmigt und die Organe entlastet. In diesem Jahr fand die zweite Tranche der Wahlen statt. Sowohl der Präsident Gaston Jehle wie die Vorstandsmitglieder Willi Büchel und Christian Wolfinger wurden von der Versammlung einstimmig im Amt bestätigt. Erfreulich waren wiederum Anträge für Mitgliedschaften bei der VBO. Die Teilnehmenden bestätigten und begrüssten die neuen Mitglieder mit einem kräftigen Applaus. Im Rahmen der Versammlung wurden diejenigen Bäuerinnen und Bauern geehrt, welche im letzten Jahr die Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen haben.
Martin Renner, Geschäftsführer der VBO betonte in seinen Ausführungen die Wichtigkeit, dass alle landwirtschaftlichen Interessen in einem Sprachrohr vertreten sein müssen und die Bäuerinnen und Bauern gemeinsam mit den Organisationen eine starke Interessensbasis für die Zukunft bilden und pflegen müssen. Die Zusammenarbeit, so Renner, funktioniere innerhalb der Organisationen und zusammen mit den Bauernbetrieben sehr gut. Die neu gegründete Präsidentenkonferenz, welche zehn bäuerliche Organisationen unter einem Dach verbindet, habe sich bereits nach kurzer Zeit bewährt. Die Themen und Herausforderungen der Landwirtschaft seien vielschichtig und bedingten eine gute Verbandorganisation insgesamt. Es habe sich im vergangenen Jahr deutlich gezeigt, dass gemeinsam und geschlossen wirken auch den gewünschten Erfolg bringe. Die Generalversammlung schloss mit einem gemeinsamen Nachtessen das vergangene Vereinsjahr definitiv ab.
Textquelle: © Vereinigung Bäuerlicher Organisationen, Fürstentum Liechtenstein (VBO), Martin Renner