(v.l.) Zeno Langenbahn, Stefan Batliner, Caroline Hilty und Andrea Kauer Loens
(Foto v. l.) Zeno Langenbahn trug an der Eröffnung einen Ausschnitt aus einem historischen Liebesbrief vor, der in der Ausstellung vollständig zu hören ist. Stefan Batliner, Mitglied des Stiftungsrates des Liechtensteinischen LandesMuseums, Caroline Hilty, Kuratorin des Liechtensteinischen PostMuseums und Andrea Kauer Loens, Direktorin des Liechtensteinischen LandesMuseums, eröffneten die Sonderausstellung.
Die Sonderausstellung im Liechtensteinischen PostMuseum folgt den Spuren der geschriebenen Liebe, von ihren frühen literarischen Formen über das 19. Jahrhundert bis zu den digitalen Botschaften der Gegenwart. Ein bewegender Brief aus dem Jahr 1844, zärtliche Postkartenwechsel, kunstvoll gestaltete Liebesbotschaften und literarische Zeugnisse zeigen, wie Menschen über Distanzen hinweg miteinander verbunden blieben. Mit jeder Zeile wird sichtbar, wie sich Sprache, Ausdruck und Übermittlungswege wandeln – und doch stets dem gleichen Ziel dienen: Nähe zu schaffen. Was bleibt, ist der Mut, Liebe aufzuschreiben.
Wie schön ist es, einen Brief zu erhalten – einen Liebesbrief, einen Freundschaftsbrief, eine Karte mit einem «Ich denke an dich». In der Sonderausstellung wird dazu eingeladen, diesen besonderen Formen der geschriebenen Nähe nachzuspüren – und vielleicht erreicht uns selbst einer dieser Briefe, oder wir schreiben einen.
Alle Informationen unter: www.landesmuseum.li.