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LIHGA 2026: Aussteller ziehen Bilanz und Schaan wird Gastgemeinde 2028

LIHGA 2026: Aussteller ziehen Bilanz und Schaan wird Gastgemeinde 2028

LIHGA 2026: Aussteller ziehen Bilanz und Schaan wird Gastgemeinde 2028

Beim «Stammtisch» im LIHGA-Festzelt blickten Aussteller, Organisationen und Gemeinden auf intensive Messetage zurück. Zum Abschluss wurde die Gastgemeinde für die LIHGA 2028 offiziell ins Zentrum gerückt.

Die LIHGA 2026 ist Geschichte. Am Freitag, 18. September, wurde bei der Abschluss-PK am «Stammtisch» im LIHGA-Festzelt noch einmal Bilanz gezogen. Unter der Moderation von LIHGA-Messeleiter Georges Lüchinger berichteten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Unternehmen, Organisationen und Institutionen über ihre Erfahrungen, Begegnungen und persönlichen Erlebnisse während der Messe.

Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die LIHGA als Plattform genutzt wird: für Information und Austausch, für neue Begegnungen, für Jubiläen und Präsentationen, aber auch für gesellschaftliche Anliegen und den direkten Dialog mit der Bevölkerung.

Universität Liechtenstein: Vielfalt sichtbar machen

Patrik Schädler von der Universität Liechtenstein berichtete über einen besonderen Messeauftritt. Die Universität war mit gleich zwei Jubiläen an der LIHGA vertreten: 65 Jahre seit der Gründung des Abendtechnikums im Jahr 1961 sowie 15 Jahre Universität Liechtenstein.

Mit ihrem Auftritt wollte die Universität insbesondere ihre Vielfalt zeigen und mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. Ein besonderer Blickfang war ein von Architekturstudierenden vorbereitetes 3D-Modell. Es erwies sich als hervorragender Gesprächseinstieg und brachte das Messeteam mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem Begegnungen und positive Emotionen.

Pink Ribbon: Engagement für ein wichtiges Anliegen

Seit vielen Jahren bietet die LIHGA auch sozialen und gemeinnützigen Projekten eine Plattform. In diesem Jahr stand Pink Ribbon im Mittelpunkt. Martina Adank-Miller von Pink Ribbon blickte auf ein grosses, zugleich erfolgreiches Projekt und intensive Messetage zurück.

Unter dem Motto «Staying Alive» gestalteten «denksch pink», die Krebshilfe Liechtenstein und das Liechtensteinische Rote Kreuz einen interaktiven Messeauftritt, der informierte, sensibilisierte und zum Mitmachen einlud. Auf einer rund 80 Quadratmeter grossen Standfläche erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Erlebnis mit verschiedenen Aktionen und Informationsangeboten. Im Mittelpunkt standen Solidarität, Prävention, Unterstützung und die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden.

Da alle Beteiligten ehrenamtlich tätig sind, stellte auch die Betreuung des Messestandes eine grosse Herausforderung dar. Dank guter Vorbereitung und grosser Unterstützung meisterte das Team diese Aufgabe jedoch erfolgreich.

«Mission supergut»: Biodiversität spielerisch vermittelt

Auch die Stiftung Supergut nutzte die LIHGA gezielt als Plattform für den persönlichen Austausch. Flurina Seger brachte es auf den Punkt: Die LIHGA sei genau die richtige Plattform, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.

Unter dem Motto «Mission supergut» setzte die Stiftung auf einen spielerischen Zugang zum Thema Biodiversität. «Die LIHGA hat gezeigt, wie viele Menschen sich für das Thema Biodiversität interessieren und wie viel Freude es macht, gemeinsam eine Mission anzugehen. Es war sehr intensiv, sehr spannend und das neue Spiel, welches wir entwickelt haben, kam sehr gut an. Wir hatten rund 1500 Leute, die gespielt haben, das hat wirklich Spass gemacht.»

Am Stand ging es entsprechend lebhaft zu: Viele Besucherinnen und Besucher spielten mit, tauchten in die Mission ein und verwandelten die graue Welt in eine bunte Vielfalt. Dabei entstanden zahlreiche Gespräche über Biodiversität, die Arbeit von Supergut und darüber, was jede und jeder Einzelne für die Natur tun kann.

20 Jahre Kulturmanagement: Drazen Domjanic und die KULMAG Kulturmanagement AG

Erstmals war klassische Musik an der LIHGA vertreten – und dafür konnte mit Drazen Domjanic ein ausgewiesener Fachmann gewonnen werden. LIHGA-Messeleiter Georges Lüchinger begrüsste ihn augenzwinkernd als «Mister Klassik» und «Mister gute Musik». Domjanic steht seit 20 Jahren hinter der KULMAG Kulturmanagement AG und prägte mit zahlreichen Projekten die klassische Musikszene in Liechtenstein und darüber hinaus.

Viele kulturelle Angebote in Liechtenstein sind eng mit seinem Namen verbunden: Vaduz Classic, das Sinfonieorchester Liechtenstein (SOL), die Musikakademie in Liechtenstein, das Ensemble Esperanza, «Donnerstag im Hagenhaus», das International Music Festival in Liechtenstein (ICCL) sowie das Festival Musik:Arte.

Weniger bekannt ist hingegen, dass hinter diesen vielfältigen Aktivitäten die KULMAG Kulturmanagement AG steht, die von Drazen Domjanic ins Leben gerufen wurde. Wie innovativ und zukunftsorientiert das Unternehmen arbeitet, zeigt auch das Projekt Ticketing.li.

Nach wiederholten Herausforderungen mit unterschiedlichen Ticketing-Anbietern entschied sich das Unternehmen, mit Ticketing.li eine eigene Plattform aufzubauen – ein Tor zu unvergesslichen Kulturerlebnissen in Liechtenstein. Als Produkt der KULMAG Kulturmanagement AG bietet die Plattform eine intuitive und benutzerfreundliche Möglichkeit, Tickets für vielfältige Kulturveranstaltungen zu erwerben.

Neben Ticketing.li präsentierte die KULMAG an der LIHGA auch ihre Videoproduktionen und weitere Bereiche ihrer Tätigkeit.

KYBERNA: 40 Jahre IT aus Liechtenstein

Ein besonderes Jubiläum feierte auch die KYBERNA AG. Unter dem Motto «40 Jahre IT aus Liechtenstein – von der Pionierzeit zur IT-Spitzenposition» übernahm das Unternehmen die Presenting-Partnerschaft der LIHGA 2026. CEO Alexander Zorn erklärte: «Die Presenting-Partnerschaft war für uns ein Herzensprojekt. Sie gab uns die Gelegenheit, Danke zu sagen: Für die gemeinsame Geschichte, für jede Begegnung, für jedes Miteinander.»

Gemeinsam mit seinem Team setzte Alexander Zorn dabei auf ein neues Standkonzept. Ein besonderer Höhepunkt war der grosse Jubiläumsanlass und Kundenevent, den KYBERNA während der LIHGA 2026 veranstaltete.

Sport, Handwerk und Gewerbe im Mittelpunkt

Auch der Sport fand bei der LIHGA seinen Platz. Fabian Schierscher vom Billardverband zog beim Stammtisch eine positive Bilanz: «Der Sport Billard lässt sich sehr gut präsentieren. Es ist ein riesen Potenzial, wir würden es wieder machen, wir würden den Sport beim nächsten Mal mit mehr Zusammenarbeit präsentieren.»

Mit viel Engagement gestalteten auch Rainer Kindle von Kindle Hochbau und Aaron Arn von Arn Dinge aus Holz ihren Auftritt. Für beide Unternehmen bot die LIHGA eine wichtige Plattform, um den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und die eigenen Leistungen zu präsentieren.

Besonders ins Auge fiel die fünf Meter lange Bank am Eingang, die während der LIHGA entstand. Sie wurde damit gleichzeitig zu einer eindrucksvollen Referenz für die Innovationskraft und die handwerkliche Umsetzung der beteiligten Gewerbepartner.

Wünsche für Liechtenstein am «Baum»

Auch die Stiftung Lebenswertes Liechtenstein nutzte die LIHGA für den direkten Austausch mit der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stand eine Umfrage, bei der Besucherinnen und Besucher ihre Wünsche und Gedanken für Liechtenstein hinterlassen konnten.

«Der Baum in der Mitte ist voll mit Wünschen und schönen Worten für Liechtenstein», sagte Michael Meirer. Was zunächst mit wenigen Zetteln begann, entwickelte sich im Verlauf der Messe zu einem dicht gefüllten Wunschbaum. Für Michael Meirer zeigte sich damit auch der Wert der LIHGA als Plattform: «Die LIHGA ist Klasse. Wir haben sehr viele Leute erreicht, wollen aus unserer Bubble ausbrechen und die Stiftung Lebenswertes Liechtenstein bei vielen Menschen bekannt machen.»

Gamprin zieht positive Bilanz – Schaan wird Gastgemeinde 2028

Auch die Gastgemeinde Gamprin zog beim Stammtisch eine positive Bilanz. Gemeindevorsteher Johannes Hasler zeigte sich rundum zufrieden: «Wunderbare LIHGA, Erwartungen übertroffen, das ganze Team war sehr happy mit unserem Auftritt, in welchen wir ja sehr viel Zeit investiert hatten, positives Feedback vom Gesamtkonzept.»

Damit richtet sich der Blick bereits auf die nächste LIHGA. 2028 wird die Gemeinde Schaan als Gastgemeinde im Mittelpunkt stehen – und dies zum 50-Jahr-Jubiläum der LIHGA.

Der Schaaner Gemeindevorsteher Daniel Hilti wird bei den kommenden Gemeindewahlen nicht mehr kandidieren. Die Vorbereitung auf den grossen Auftritt an der LIHGA 2028 wird damit in die Verantwortung seines Nachfolgers fallen. Daniel Hilti würdigte die LIHGA insbesondere für ihre Breite und Vielfältigkeit und bezeichnete die Messe als «grossartig». Für Schaan sieht er beste Voraussetzungen für einen besonderen Auftritt als Gastgemeinde im Jahr 2028.

Dank an alle Beteiligten

Zum Abschluss des Stammtischgesprächs richtete Georges Lüchinger seinen Blick noch einmal auf das grosse Ganze. Er würdigte die Vielfalt der LIHGA, die unterschiedlichen Themenwelten sowie den Einsatz und das Engagement der zahlreichen Beteiligten.

Gerade diese Vielfalt habe die LIHGA auch 2026 geprägt: Unternehmen und Gewerbebetriebe, Kultur und Sport, Institutionen, Stiftungen und Gemeinden nutzten die Messe, um sich zu präsentieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und den direkten Kontakt zur Bevölkerung zu pflegen.

Mit dem Ende der LIHGA 2026 ist damit zugleich der Startschuss für die nächste Ausgabe gefallen. Die Gastgemeinde steht bereits fest: Schaan wird die LIHGA 2028 anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums als Gastgemeinde begleiten.

Die Übergabe von Gamprin an Schaan als Gastgemeinde markiert damit nicht nur das Ende einer erfolgreichen Messe, sondern zugleich den Beginn der Vorfreude auf die nächste LIHGA.

Text und Fotos: © exclusiv

LIHGA 2026

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