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Bad RagARTz 2027: Der Schleier wird am 2. Mai gelüftet

Bad RagARTz 2027: Der Schleier wird am 2. Mai gelüftet

Bad RagARTz 2027: Der Schleier wird am 2. Mai gelüftet

Bad Ragaz – Am Samstag, 2. Mai 2026, wird um 11 Uhr auf dem Bartholoméplatz im Dorfzentrum der Schleier über viele Geheimnisse der 10. Schweizerischen Triennale der Skulptur gelüftet, welche 2027 vom 1. Mai bis 31. Oktober stattfindet.

Traditionell geben die Verantwortlichen ein Jahr vor der Eröffnung einen ersten Vorgeschmack auf das, was die Öffentlichkeit erwarten wird, beispielsweise das Thema, die Farbe und den Slogan. Dazu wird wiederum eine imposante Skulptur im Dorfzentrum aufgestellt, die als Blickfang dienen soll. 

Die Familie Hohmeister und die Stiftung Schweizerische Triennale der Skulptur befinden sich intensiv im Vorbereitungsprozess und haben bereits Zusagen von international bekannten Kunstschaffenden für das Jubiläum erhalten, darunter Helga Vockenhuber, Robert Indermaur, Park Eun Sun, Igor Mitoraj und Roberto Barni. 

Ein international beachtetes Kunstspektakel

2027 markiert einen Meilenstein für die Schweizerische Triennale der Skulptur. Ein Jubiläum, das für die alle drei Jahre stattfindende Ausstellung unter freiem Himmel mehr als eine Zahl sein soll. Bereits heute kann man sagen, dass die Bad Ragartz wieder zu einem ganz besonderen Spektakel über mehrere Monate hinweg werden wird. An der Jubiläumsausstellung steht der Mensch im Mittelpunkt. 

«Kunst ist eine Sprache der Seele», sagt Organisator Rolf Hohmeister aus Bad Ragaz. «Deswegen kann der Mensch ohne Kunst nicht sein. Umgekehrt kann auch die Kunst ohne den Menschen nicht sein.» In diesem Zusammenhang zitiert er den dänischen Philosophen Søren Kierkegaard: «Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, doch leben muss man es vorwärts.»

Seit ihrer Gründung hat sich die Triennale als eine der weltweit wichtigsten Plattformen für zeitgenössische Skulptur im öffentlichen Raum etabliert. Internationale Künstlerinnen und Künstler verwandeln Landschaft, Parkanlagen und urbane Orte in ein begehbares Museum und machen Kunst niederschwellig erlebbar. Die Bad Ragartz ist in den letzten 27 Jahren ein Teil des Dorfs geworden und umgekehrt; die Unterstützung aus der Bevölkerung ist enorm gross.

Wo sich Menschen und Kulturen begegnen

Die Jubiläumsausgabe wird nicht nur viele Jahre kuratorischer Pionierarbeit verkörpern, sie stellt sich auch Fragen im zeitlichen Kontext: Wie reagiert Kunst auf ökologische, gesellschaftliche und technologische Umbrüche? Die Werke treten in Dialog mit Geschichte und Gegenwart von Bad Ragaz – und natürlich mit dem Publikum selbst. «Die Triennale ist ein Ort, wo Menschen und Kulturen sich begegnen. Denn nur aus dem Leben in der Gegenwart können die Träume für eine positive Zukunft entstehen», sagt Rolf Hohmeister weiter.

Gerade diese Verbindung von internationalem Anspruch und lokaler Verankerung macht die Bedeutung der Triennale aus. Sie stärkt Bad Ragaz als Kulturstandort und öffnet neue Perspektiven.

Dieser Meinung ist auch Gemeindepräsident Jens Jäger: «Es erfüllt mich mit grosser Freude und Stolz, dass Bad Ragaz im Jahr 2027 erneut zur Bühne für Kunst von weitreichender Strahlkraft wird. Die Bad Ragartz ist längst Teil unserer Identität – sie verbindet, inspiriert und lässt unser Dorf in einem besonderen Licht erscheinen.» Er freue sich unheimlich auf dieses Jubiläum und darauf, gemeinsam mit der Bevölkerung und Gästen aus aller Welt diese einzigartige Ausstellung zu erleben.

Quelle: Text © Bad Ragartz, Armando Bianco, Medien, Internet, Kommunikation / Fotos: © 2024 exclusiv

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