Das Festival Musik:Arte setzt starke Akzente mit internationaler Strahlkraft für Liechtenstein
Fünf Konzerte, 14 exzellente Künstler und rund 500 Gäste prägten eine Osterwoche voller musikalischer Begegnungen im Hagenhaus, Liechtenstein
Nendeln, 9. April 2026 – Mit grossem Erfolg ging am 8. April 2026 die zweite Ausgabe des Festivals Musik:Arte zu Ende. Über die Ostertage hinweg begeisterte das noch junge Festival rund 500 Gäste mit fünf hochkarätigen Konzerten und einer besonderen intensiven Atmosphäre.
Unter der künstlerischen Leitung von Intendantin Sara Domjanić hat sich Musik:Arte erneut als wichtiger Impulsgeber für die klassische Musikszene in Liechtenstein etabliert. Das Festival, das bewusst im beginnenden Frühling angesiedelt ist, versteht sich als Ort der Begegnung, der künstlerischen Entdeckung und des persönlichen Austauschs zwischen Publikum und Künstlern.
Hochkarätige Kammermusik in besonderem Ambiente
Zentraler Begegnungs- und Konzertort war das renovierte Hagenhaus, Heimat der Musikakademie in Liechtenstein, ergänzt durch ein Konzert in der Kapelle St. Sebastian. Beide Spielstätten überzeugten durch ihre intime Atmosphäre und eine hervorragende Akustik, die ein unmittelbares und authentisches Musikerlebnis ermöglichten.
Das Festival setzte seinen Schwerpunkt auf Kammermusik für Streicher und Bläser und präsentierte neben bekannten Werken auch selten gespielte Juwelen der Musikliteratur. Insgesamt 14 internationale Künstlerinnen und Künstler standen auf der Bühne – allesamt in führenden Positionen grosser Orchester tätig oder als Solisten weltweit aktiv.
Künstlerische Exzellenz im Dialog
Auf exzellentem Niveau und mit berührender Intensität präsentierten die Musikerinnern und Musiker Werke von zeitloser Schönheit. Das Programm spannte einen weiten Bogen von der Wiener Klassik bis zur Spätromantik. Werke von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart eröffneten das Festival, während Kompositionen von Antonín Dvořák, Franz Schubert und Johannes Brahms weitere Höhepunkte setzten. Einen besonderen Moment der Einkehr bot am Ostersonntag die «Chaconne» von Johann Sebastian Bach in der Kapelle St. Sebastian.
Zu den beteiligten Künstlern bei der diesjährigen Ausgabe zählten der Klarinettist Pablo Barragán, der Oboist Ramón Ortega Quero sowie an den Violinen Noa Wildschut, Sara Domjanić und Alexander Won-Ho Kim. Ergänzt wurde das Ensemble durch die Cellisten Dorukhan Doruk und Alexander Warenberg, Dagmar Korbar und Marko Milenković an der Viola, den Hornisten José António de Abreu sowie den Fagottisten Daniel Mota. Auch die Pianisten Nuron Mukumi und Andreas Domjanić sowie der Kontrabassist Lars Radloff bereicherten die künstlerische Vielfalt und Qualität des Festivals.
Das Publikum dankte diesen allesamt eindrucksvollen und zeitgenössischen Interpretationen nach jedem Konzert mit viel Applaus und Standing Ovations. Damit zeigte sich einmal mehr, wie lebendig, energiegeladen und bedeutend diese Musik für unsere Gegenwart sein kann.
Einen bewusst gesetzten stilistischen Kontrast bildete das Konzert des ungarischen Sárközy Collective, das mit einer faszinierenden Verbindung aus klassischer Musik, Roma-Traditionen, Jazz und Folk begeisterte.
Musik als Begegnungsraum
Musik:Arte verfolgt das Ziel, Resonanzräume für individuelle Hörerfahrungen zu schaffen und Musik als verbindendes Element erlebbar zu machen. Das Konzept ging auch in seiner zweiten Ausgabe voll auf: Die Nähe zum Publikum, der persönliche Austausch mit den Künstlern sowie die authentische Atmosphäre machten jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis.
«Mir ist wichtig, dass Sie sich in diesen musikalischen Begegnungen wiederfinden können – in der Ruhe, in der Energie oder im Farbenreichtum der Werke», so Intendantin Sara Domjanić.
Erfolgreiche Weiterentwicklung eines jungen Festivals
Mit der zweiten Ausgabe beginnt Musik:Arte, sich von einer vielversprechenden Idee zu einer klar erkennbaren kulturellen Plattform zu entwickeln – einem Ort, an dem Musik nicht nur erklingt, sondern Beziehungen stiftet: zwischen Werken, zwischen Menschen und zwischen Kunst und Alltag. Das Festival Musik:Arte hat sich damit nachhaltig als fester Bestandteil des kulturellen Frühlings in Liechtenstein etabliert und blickt auf eine erfolgreiche Zukunft.
Die dritte Ausgabe im kommenden Jahr setzt einen thematischen Schwerpunkt auf Musik von der Iberischen Halbinsel und findet vom 8. – 12. Mai 2027 statt.
Quelle: Text © Catharina Waschke, Leitung Marketing & Kommunikation, Musikakademie in Liechtenstein & Sinfonieorchester Liechtenstein / Foto: © exclusiv