Staatsfeiertag 2026 © exclusiv
Gemeinsam Lösungen finden
Über allen Herausforderungen stehe ein gemeinsames Ziel: wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben, den Zusammenhalt zu bewahren und Liechtenstein auch für kommende Generationen lebenswert zu erhalten.
Als kleiner Staat mit kurzen Wegen habe Liechtenstein die Möglichkeit, rasch und pragmatisch zu handeln. Dabei brauche es Augenmass und die Bereitschaft, dort, wo immer möglich, gemeinsam nach unkomplizierten und praktikablen Lösungen zu suchen. Zuversichtlich stimmt ihn vor allem der Blick auf die Menschen im Land. «Ich begegne in unserem Land täglich Menschen, die Verantwortung übernehmen – oft still und selbstverständlich. Genau diese Menschen geben mir Zuversicht.» Die Grösse eines Landes, so seine Botschaft, messe sich nicht an seiner Fläche, sondern an den Werten, die seine Menschen leben.
Die Flamme weitertragen
Zum Schluss griff Landtagspräsident Manfred Kaufmann sein Bild der Flamme nochmals auf. Es gehe nicht nur darum, Traditionen zu bewahren, sondern vor allem jene Werte weiterzugeben, die Liechtenstein stark gemacht haben.
Seinen Dank richtete er deshalb an all jene, die sich Tag für Tag für das Gemeinwohl einsetzen, in Familien und Unternehmen, im Bildungs- und Gesundheitswesen, in Vereinen, im Ehrenamt, im Bevölkerungsschutz und überall dort, wo oft im Stillen Grosses geleistet wird.
Ein Satz des von ihm persönlich verehrten heiligen Antonius brachte für ihn den Gedanken auf den Punkt: «Die Worte sollen lehren – die Taten sollen sprechen.»
Mit diesem Gedanken verband er seinen Wunsch, dass die «Flamme unseres Liechtensteins» auch für kommende Generationen weiterleuchtet, als Zeichen der Heimat, des Zusammenhalts und der Zuversicht.