Regierungschefin Brigitte Haas mit Michel Maeusli, General Manager Vietnam, Oerlikon Balzers bei der Besichtigung des Beschichtungswerks in Hanoi. (Quelle: IKR)
«Für die stark exportorientierte liechtensteinische Wirtschaft eröffnet Vietnam neue Chancen, da es zu den am stärksten wachsenden Märkten im südostasiatischen Raum zählt.» Vietnam könne damit als Produktions- und Wachstumsmarkt sowie als Tor zu weiteren Märkten in Südostasien dienen, so die Regierungschefin.
Stärkung der bilateralen Beziehungen
Der Besuch stärkte damit nicht nur die wirtschaftlichen, sondern auch die politischen Beziehungen zu einem strategisch bedeutenden Partner in Südostasien. Regierungschefin Brigitte Haas führte bilaterale Gespräche mit Präsident To Lam, Premierminister Le Minh Hung, Industrie- und Handelsminister Le Manh Hung sowie dem Vorsitzenden der Nationalversammlung, Tran Thanh Man. Dabei standen die Vertiefung der bilateralen Beziehungen, die Umsetzung und Nutzung des Freihandels- und des Doppelbesteuerungsabkommens, neue Handels- und Investitionsmöglichkeiten sowie offene, regelbasierte Märkte und widerstandsfähige Lieferketten im Zentrum. Weitere Themen waren aktuelle internationale Entwicklungen, die Stärkung des Multilateralismus, Klima und nachhaltige Entwicklung sowie Fragen der internationalen Finanz- und Steuerzusammenarbeit.
Ein weiterer Schwerpunkt war der direkte Austausch mit liechtensteinischen Unternehmen in Vietnam. Die Regierungschefin traf Vertreterinnen und Vertreter von Hilti Vietnam und Oerlikon Balzers und besuchte das Beschichtungswerk von Oerlikon Balzers in Hanoi. Der Austausch vor Ort zeigte, wie liechtensteinische Unternehmen bereits heute zur industriellen Entwicklung Vietnams beitragen und welches zusätzliche Potenzial die neuen Abkommen künftig freisetzen können.
Quelle: Ministerium für Präsidiales und Finanzen, Panagiotis Potolidis-Beck, Leiter, Abteilung für Wirtschaft und Entwicklung, Amt für Auswärtige Angelegenheiten. Fotoservice: Information und Kommunikation der Regierung.