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Europatag 2020 - Europa lebt Solidarität


Vaduz (ots) - Mit einer Lichtprojektion der Europaflagge auf die Fassade des Regierungsgebäudes feierte Liechtenstein am 9. Mai den diesjährigen Europatag, welcher aufgrund der geltenden Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus nicht im üblichen Rahmen stattfinden kann. Am Europatag wird der Schuman-Erklärung vom 9. Mai 1950 gedacht, die den Beginn des europäischen Integrationsprozesses für ein friedliches und vereintes Europa markiert.

25 Jahre Mitgliedschaft im EWR

Die Beleuchtung des Regierungsgebäudes mit der Europaflagge steht als Symbol der gelebten Solidarität mit Europa, mit welchem Liechtenstein als gleichberechtigter Partner im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) seit 25 Jahren eng verbunden ist. Durch das EWR-Abkommen profitieren nicht nur Liechtenstein, sondern auch alle EU-Staaten sowie die EWR/EFTA-Partner Island und Norwegen vom ungehinderten Zugang zum EU-Binnenmarkt mit seinen über 518 Millionen Einwohnern. Die mit der Teilnahme im Binnenmarkt verbundenen Grundfreiheiten ermöglichen es unserer Bevölkerung in den Mitgliedstaaten zu leben, zu studieren, zu arbeiten oder zu investieren.

Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten

Regierungschef Adrian Hasler betonte anlässlich des Europatags, dass es gerade in dieser schwierigen Zeit wichtig ist, sich auf Partner verlassen zu können. «Mit der Beleuchtung des Regierungsgebäudes wollen wir zeigen, dass wir als EWR-Mitglied überzeugt sind, dass wir die aktuellen Herausforderungen gemeinsam mit der EU meistern können», so Regierungschef Adrian Hasler.

Ministerium für Präsidiales und Finanzen Markus Biedermann, Generalsekretär
Quellenangabe: Information und Kommunikation der Regierung, Vaduz.
Foto: © IKR/Eddy Risch


20 Jahre Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR)
Interview mit S.D. Fürst Hans-Adam II. – Mai 2015




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