Skoda Elroq (2./220 Punkte)
Genau mit 100 Punkten Rückstand schaffte es Skoda mit dem elektrifizierten SUV Elroq auf Platz zwei. Auch wenn es für die erfolgsgewohnte VW-Tochter Skoda aus Tschechien eher ungewohnt ist, sich mit so viel Punkten geschlagen geben zu müssen, ist dieser Podestplatz hoch einzustufen. Der familienfreundliche Elroq überzeugt mit einem grosszügigen Raumangebot, Komfort und bewährter Technologie. Obwohl der Elroq unter dem Enyaq angegliedert ist, punktet der SUV mit einem Kofferraumvolumen von 470 Litern. Das preisgünstigere Modell mit einer 63 kWh-Batterie und 204 PS Leistung ist für 36 980 Franken zu haben. Die Variante mit der 82 kWh Batterie mit 286 PS Power wird ab 42 780 Franken angeboten. Neben den heckangetriebenen Modellen ist der Allrounder Elroq auch mit Allrad erhältlich.
Kia EV4 (3./208 Punkte)
Obwohl Kia den Stromer EV4 in Europa fabriziert wird, reichte dieses Argument nicht aus, um beim Wettbewerb in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Und trotzdem kann Kia für sich beanspruchen, beim «Car of the Year» Bewerb zum fünften Mal in Serie ins Finale eingezogen zu sein. Zuvor schafften es die Koreaner mit dem EV6, dem Niro, dem EV9 und vor Jahresfrist mit dem Stromer EV3. Mit dem EV4 figuriert - nach dem letztjährigen Podestplatz des EV3 - wiederum ein Kia auf dem Treppchen. Der EV4 wird in den Karosserievarianten Hatchback und Fastback angeboten. Somit bietet sich den Kunden im Kia SUV-Segment die Möglichkeit, nach ihrem Gusto zu entscheiden. Der in der Slowakei produzierte EV4 ist mit den Batteriekapazitäten 58,3 kWh oder 81,4 kWh erhältlich. Die Elektromotoren bieten eine Leistung von 204 PS und ermöglichen Reichweiten von rund 630 Kilometern.
Citroën C5 Aircross (4./207 Punkte)
Insgemein zählte der französische Hersteller Citroën mit dem C5 Aircross zum engsten Favoritenkreis. Nach dem die Ergebnisse der Journalisten nach der Präsentation der ersten sechs Länder vorlagen, figurierte der futuristische C5 Aircross noch im Titelrennen. Dann verlagerten sich die Stimmen zu anderen Mitbewerbern. Auf jeden Fall präsentierten die Franzosen den Journalisten einen Mittelklasse SUV mit Qualitäten. Mit der Produktion von Hybridmodellen und reinen Stromern, überlasst es Citroën der Kundschaft, diesen Systementscheid zu fällen. Der C5 Aircross punktet mit einem futuristischen Aussenkleid, dem typisch hohen französischen Komfortniveau und viel Raum. Der Einstiegspreis von 30 800 Franken kommt einer Kampfansage gleich. Der ë-C5 Aircross ist ab 38 800 Franken zu haben.
Fiat Grande Panda (5./200 Punkte)
Fiat stieg mit dem beliebten Grande Panda ins Finale. Die Italiener konnten sich berechtigte Hoffnungen auf einem Spitzenplatz machen. Dies weil der Grande Panda tatsächlich mit eine Menge Raum, technischen Feinheiten und fahrerischen Qualitäten überzeugte. Am Ende fehlten Fiat acht mickrige Punkte für einen Podestplatz. Der Klassiker aus dem südlichen Nachbarland wird mit einem sparsamen 1,2-Liter Hybridmotor, einem Benziner oder als Stromer mit einer 43,8 kWh Batterie angeboten. Damit sind Reichweiten von rund 320 Kilometern möglich. Seine Qualitäten kommen im Fahrbetrieb. Dank seinen kompakten Abmessungen und seiner Wendigkeit, entpuppt sich der Grande Panda als Allrounder. Bei uns kostet das Einsteigermodell 15 990 Franken, während der reine Stromer für 24 990 Franken zu haben ist.
Dacia Bigster (6./170 Punkte)
Unter seinem Wert geschlagen geben musste sich Dacia mit dem preisgünstigen SUV Duster (. Beim Finale stellte sich heraus, dass das Gewicht der osteuropäischen Juroren nicht um dem Rest Paroli zu bieten. Auf jeden Fall hat der Dacia Bigster in seiner Klasse etabliert. Der auf derselben Plattform wie der kleinere Bruder Duster hergestellte Bigster überzeugt mit einem grosszügigen Raumangebot, einer umfassenden Serienausstattung und guten Fahreigenschaften. Der günstigste Bigster ist als kräftigen Mildhybrid mit 140 PS Leistung kombiniert mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb ausgestattet. In unseren Breitengraden dürfte die Allradversion die bessere Wahl sein. Das Topmodell des Bigster Hybrid 155 mit Automatikgetriebe kostet 31 990 Franken. Im Fahrbetrieb ist der geländegängige Bigster dank seinen Assistenzsystemen kaum in Schwierigkeiten zu bringen.
Renault 4 (7./150 Punkte)
Nach dem überragenden Sieg des Renault 5 beim wichtigen Wettbewerb «Car of the Year 2025», hatten die Franzosen mit Renault 4 keine Chance und mussten sich mit Rang sieben begnügen. Es war wohl das falsche Konzept innert Jahresfrist zum zweiten Mal mit einem Fahrzeug im Retro-Style anzutreten. Vielen Juroren war wohl der Unterschied zwischen dem Trendsetter Renault 5 und dem 4-er zu gering. Und trotzdem hat der R4 (ab 29 500 Franken) die Herzen zahlreicher Fans erobert. In der Palette der Franzosen schliesst der R4 bei den hauseigenen Stromern grössenmässig die Lücke zwischen dem R5 und dem Mégane. Mit dem E-Tech Antrieb mit 150 PS sind Reichweiten im Bereich von 400 Kilometern realistisch. Interessant ist der modular nutzbare Innenraum des R4. Der Komfort und der gebotene Fahrspass sind weiteren Trümpfe des R4.