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Peter Frick, neuer Präsident des Vereins Sicheres
Liechtenstein (VSL), gewährt Einblick in die Liechtensteiner Corona-Hilfsmassnahmen



Peter Frick, neuer Präsident des Vereins Sicheres Liechtenstein (VSL), gewährt Einblick in die Liechtensteiner Corona-Hilfsmassnahmen Foto: © Foto Kaufmann Schaan

Der Diplom-Sozialpädagoge und stellvertretende Landtagsabgeordnete Peter Frick ist Leiter einer Zivilschutzorganisation und seit vielen Jahren Teil des Kriseninterventionsteams (KIT). An der letzten Generalversammlung des VSL wurde er einstimmig zum neuen Vereinspräsidenten gewählt. Er folgt auf die bisherige Präsidentin, Karin Quaderer, die sich neuen beruflichen Herausforderungen widmet. 

Wie alle Menschen in Liechtenstein verfolgt auch er mit dem Verein Sicheres Liechtenstein die Entwicklungen der aktuellen Corona-Pandemie. Der VSL steht vollumfänglich hinter den Massnahmen, welche die Regierung sowie die unterschiedlichen Behörden erarbeitet haben. In der gegenwärtigen Situation sind alle Einwohner Liechtensteins gefordert, ihren Teil beizutragen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Die Massnahmen der Corona-Hilfe im Überblick

«Das Ziel unserer Rettungs- und Hilfsorganisationen ist in erster Linie eine Entlastung unseres Gesundheitssystems», erklärt Frick. «Daher brauchen wir zusätzlich die vielen freiwilligen Helfer in Organisationen wie Feuerwehr, Zivilschutz, Samariter, Kriseninterventionsteam, die neu gegründete Corona-Hilfe Liechtenstein und viele andere. Nicht vergessen dürfen wir die zahlreichen Experten, die sich darum kümmern, unsere kritische Infrastruktur zu schützen und darauf zu achten, dass wir täglich mit Lebensmitteln, Strom und Wasser versorgt werden. Sie alle werden gebraucht, um diese Krise so gut wie möglich zu überstehen.»
Auch das Kriseninterventionsteam ist zurzeit stark gefordert. Peter Frick erklärt warum: «Beim KIT bereiten wir uns ebenfalls auf die aktuelle Lage vor. Wir rechnen in der momentanen Situation mit einem höheren Aufgebot und stocken daher unsere Dienstpläne dementsprechend auf. Nebenher betreibt das KIT noch einen Telefondienst zur Entlastung der entsprechenden Hotlines. Alle Mitarbeitenden sind soweit es geht gerüstet und geben ihr Bestes.»

Bitte bleiben Sie zu Hause!

Der Verein Sicheres Liechtenstein schliesst sich der Aufforderung der Regierung an und ersucht die Bevölkerung zu Hause zu bleiben, damit die Verbreitung des Covid-19-Virus verlangsamt wird und die Bevölkerung so geschützt werden kann. «Wir sind überzeugt, dass nicht nur die Sicherheitsbehörden gefordert sind, wenn es darum geht, die Sicherheit in Liechtenstein zu erhöhen. Unser Ziel ist es, die Bevölkerung aufzuklären und zu sensibilisieren, welchen erheblichen Beitrag jede einzelne Bürgerin und jeder einzelne Bürger dazu leisten kann», sagt Frick abschliessend.



(v.l.n.r.): Jules Hoch, Carmen Dahl, Brigitte Haas, Peter Frick (neuer Präsident), Karin Quaderer (ehem. Präsidentin), Jeffrey Nigg, Erik Purgstaller / Foto: © Juergen Posch

Über den Verein Sicheres Liechtenstein (VSL)

Gemeinsame Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind für ein sicheres Liechtenstein notwendig. Der Verein Sicheres Liechtenstein (VSL) wurde 2008 von Vertretern des Internationalen Presseclubs Liechtenstein, der Landespolizei, der Wirtschaftskammer Liechtenstein, dem Lions Club und der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer gegründet. Die Zielsetzung des VSL entspricht ähnlichen Vereinigungen in Österreich und Süddeutschland, mit denen auch ein regelmässiger Erfahrungsaustausch stattfindet. Weitere Infos unter: www.vsl.li

Pressekontakt/Text: © Carmen Dahl