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Preisverleihung der International Classical Music Awards (ICMA) in Luzern

Anastassia Boutsko (Deutsche Welle), Drazen Domjanic (Geschäftsführer und künstlerischer Leiter der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein), Eva Gevorgyan («Discovery Award»-Preisträgerin) und Rémy Franck (Präsident der ICMA), Foto: © Ingo Höhn

Die Preisverleihung samt Galakonzert der International Classical Music Awards erfolgte in diesem Jahr erstmals in der Schweiz. Mit dabei: mehrere Preisträger aus einer «Talentschmiede» in Liechtenstein.

Im Beisein eines internationalen Publikums und zahlreicher Medienvertreter fand am Freitag, den 10.05.2019, das Galakonzert im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL) statt. Noch bevor das gastgebende Luzerner Sinfonieorchester den Auftakt für das Abendkonzert setzte, nahmen die ICMA-Gewinner im Auditorium ihre Auszeichnungen entgegen.

Wie bereits in den Jahren zuvor, führte mit Blick auf die Preisträger erneut eine heisse Spur nach Liechtenstein an die Internationale Musikakademie. Zum ICMA «Young Artist of the Year» kürte die Jury den Fagottisten Matko Smolčić. Die erst 15-jährige Pianistin Eva Gevorgyan darf sich über die Auszeichnung mit dem «Discovery Award» freuen und Cellist Christoph Heesch sowie Chouchane Siranossian (Konzertmeisterin des aus Stipendiatinnen und Stipendiaten bestehenden ENSEMBLES ESPERANZA) erhielten für die Einspielung ihrer Tonträger jeweils einen Preis in der Kategorie «Concertos» und «Assorted Programs». Zum Label des Jahres ernannte die Jury zudem jene deutsche Produktionsfirma, welche die Aufnahmen der bisherigen ENSEMBLE ESPERANZA Alben führte, namentlich «ARS Produktion».

«Musikerinnen und Musiker aus allen Teilen der Welt kommen zu Meisterkursen an die Internationale Musikakademie in Liechtenstein. In diesem 'Nest' finden wir stets aufs Neue ausgezeichnete, vielversprechende Talente», attestiert ICMA-Präsident Rémy Franck. Der ICMA-Preis ist weltweit eine der bedeutendsten Musikauszeichnungen und nimmt für sich in Anspruch, auch eine der unabhängigsten zu sein. Die Jury besteht aus 19 Chefredakteuren europäischer Musikfachzeitschriften inklusive Russland und der Türkei.
Im Jahr 2021 findet die ICMA-Preisverleihung in Vaduz statt. Liechtenstein kann sich dabei einmal mehr als Zentrum für klassische Musikdarbietungen im Land, regional und international präsentieren.


ICMA Lucerne 2019 ICMA-Discovery Awards Gewinnerin und Musikakademie-Stipendiatin Eva Gevorgyan, Foto: © Ingo Hoehn


ICMA Lucerne 2019 Jury und Preisträger, Foto: © Ingo Hoehn