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5. Liechtensteinisches Bildungsforum

Mehrsprachigkeit und Digitalisierung

Das 5. Liechtensteinische Bildungs- forum in der Aula der formatio Privatschule in Triesen befasste sich mit dem Thema «Mehrsprachigkeit und Digitalisierung». Zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer folgten auf- merksam den interessanten Ausführungen der Gastrednerin Dr. Elisabeth Allgäuer-Hackl.

Dass es in der heutigen globalisierten Welt wichtig ist, mehrere Sprachen zu sprechen, ist nichts Neues. Mit der fortschreitenden Digitalisierung verändern sich jedoch die Bedingungen, unter welchen Mehrsprachigkeit gelehrt und gefördert werden kann. Welche Rolle fällt nun Mehrsprachigkeit unter dem Aspekt der Digitalisierung zu? Wie kann sich Schule unter der Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit und Digitalisierung weiterentwickeln? Diese und andere spannende Fragen wurden im Vortrag erörtert. Zudem wurden erfolgreiche gesamtsprachencurriculare Schulentwicklungsprojekte vorgestellt, die konsequent mehrsprachig sind.

Einige zentrale Ideen in Bezug auf ein solches Gesamtsprachencurriculum sind beispielsweise die Interaktion aller Sprachen während des Lernens, die Berücksichtigung aller Sprachen im Sprachenunterricht oder der Einbezug der Herkunftssprachen von Schülerinnen und Schüler in den Sprachenunterricht.
 
Das Publikum folgte interessiert den Ausführungen und wurde an der einen oder anderen Stelle aktiv in den Vortrag eingebunden. Im Anschluss an das Referat wurde bei einem Aperitiv die Möglichkeit mit Frau Dr. Allgäuer-Hackl ins Gespräch zu kommen und das Gehörte zu disku-tieren rege genutzt.

(von links) Prof. Dr. Horst Biedermann, Dr. Elisabeth Allgäuer-Hackl, S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, Helma Ritter

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